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| Presse 17.12.2007
Wachsende Lohnspreizung in Deutschland Die Lohnschere in Deutschland klafft weiter auseinander als bislang oft angenommen. Seit den 1980er Jahren steigen die Reallöhne in den oberen Lohngruppen deutlich schneller als für Geringverdiener, deren Löhne in den 1990er Jahren sogar rückläufig waren. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle, von der Deutsch-Britischen Stiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte wissenschaftliche Studie, die als IZA Discussion Paper erschienen ist. Der Untersuchung zufolge wurde die Entwicklung der Löhne in den oberen Gehaltsgruppen in erster Linie durch den technologischen Wandel hervorgerufen, wohingegen die wachsende Ungleichheit am unteren Ende der Lohnskala zum Teil auf den schwindenden Einfluss der Gewerkschaften zurückzuführen ist. Dieser Befund ist gerade vor dem Hintergrund der Debatte um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland von hoher Aktualität.
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